Apothekerkammer Niedersachsen

Apothekerkammer Niedersachsen

Apotheker sind die kompetenten Ansprechpartner bei allen Fragen rund um Heil- und Arzneimittel. AzetPR informiert über die Leistungen der Apotheker und verdeutlicht den Medien die Konsequenzen der aktuellen Gesundheitspolitik für die Heilberufler.

Tabletteneinnahme: Mineralwasser ist nicht immer die erste Wahl

Die Apothekerkammer Niedersachsen klärt über die acht häufigsten Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und Lebensmitteln auf und rät Patienten dazu, sich bei Unsicherheiten vom Apotheker beraten zu lassen. Er weiß, wie das benötigte Arzneimittel seine Wirkung am besten entfaltet und welche Lebensmittel Interaktionen auslösen können.

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Warzen auf keinen Fall aufstechen

Viren können durch kleine Verletzungen in die oberste Hautschicht gelangen und rufen eine Infektion mit Warzen hervor. Daher sind Badeschuhe gerade an diesen Orten ein Muss, damit man sich vor ansteckenden Erregern von Flach-, Mosaik-, Dorn- oder gewöhnlichen Warzen schützen kann.

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Vaginalpilz-Infektion in den Griff bekommen

Pilze gehören zu einer gesunden Hautflora. Sie leben normalerweise in einem natürlichen Gleichgewicht mit anderen Mikroorganismen wie den Milchsäurebakterien, die in der Scheide vorkommen, und werden vom Immunsystem in Schach gehalten. Kommt das Gleichgewicht der Vaginalflora aus der Balance und verschiebt sich ihr pH-Wert, haben die Pilze leichtes Spiel. Sie vermehren sich und verdrängen die „guten“ Vaginalbakterien. Juckreiz, Ausfluss, Rötungen, Trockenheit, Schwellungen und Schmerzen sind dann die unangenehmen Folgen. Von dem angeblich wirksamen Hausmittel, einen mit Joghurt getränkten Tampon in die Vagina einzuführen, rät die Apothekerkammer Niedersachsen ab. Die Milchprodukte sind hierfür weder ausreichend dosiert noch getestet. Eine übermäßige Pflege mit aggressiven oder stark parfümierten Pflegemitteln ist ebenfalls nicht empfehlenswert: Sie verändern die natürliche Hautflora und ermöglichen das Wachstum der Pilze.

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Wechsel in der Geschäftsführung

Dr. Lukas Kaminski (39) übernimmt zum 1. August 2019 die Position des pharmazeutischen Geschäftsführers. Zusammen mit der juristischen Geschäftsführerin Dr. Marion Eickhoff wird er die Geschäftsstelle der Apothekerkammer Niedersachsen leiten.

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Cathrin Burs ist neue Kammerpräsidentin

In ihrer konstituierenden Kammerversammlung haben die 68 Delegierten der Apothekerkammer Niedersachsen Cathrin Burs heute mit 35 von 68 Stimmen zur neuen Präsidentin gewählt. Die 56-Jährige selbstständige Apothekerin aus Braunschweig hat sich gegen ihre Herausforderer Tobias Münkner (22 Stimmen) und Ina Bartels (11 Stimmen) durchgesetzt und tritt damit die Nachfolge von Magdalene Linz an.

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Mit der „3 L statt 3 S“-Methode vorbeugen

Jetzt ist endlich wieder die warme Jahreszeit angebrochen. Doch nicht alle können sich unbeschwert über den Sommer freuen. So leiden Menschen mit gestörtem Venensystem bei hohen Temperaturen unter stärker ausgeprägten Krankheitszeichen. Mehr als sonst haben sie zu kämpfen mit „dicken Beinen“, Prickeln, Krämpfen und Schweregefühl. Um die Symptome einzudämmen und das Blut „im Fluss zu halten“, hilft vor allem Bewegung. Patienten sollten sich die „3 L statt 3 S“-Faustformel der Apotheker „Lieber Liegen oder Laufen als Schlecht Sitzen oder Stehen“ merken. Das empfiehlt die Apothekerkammer Niedersachsen. Außerdem können regelmäßige wechselwarme Beinduschen hilfreich sein, sie regen den venösen Kreislauf an.

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Schmerzmittel für Teenies: sensible Nutzen-Risiko-Abwägung wichtig

Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen rücken zunehmend in den Fokus: So sind rund 25 Prozent der Sieben- bis Fünfzehnjährigen von episodischem Kopfschmerz betroffen. Der Griff zu rezeptfreien Analgetika wie ASS, Ibuprofen oder Paracetamol scheint dann verlockend. Doch für eine sichere Selbstmedikation muss der Patient über ein erhebliches Maß an Erfahrung verfügen, gibt die Apothekerkammer Niedersachsen zu Bedenken. Doch genau diese haben Jugendliche noch nicht. Rezeptfreie Schmerzmittel sollten erst nach fachlicher Beratung und nur mit Bedacht eingesetzt werden. Sie eignen sich keineswegs zur unkritischen Einnahme. Als Faustformel für die selbstbestimmte Einnahme gilt grundsätzlich: nicht länger als drei bis vier Tage und nicht häufiger als zehn Tage im Monat. Werden Analgetika in der Selbstmedikation zu häufig angewendet, kann sich der Schmerz verselbstständigen und ein sogenannter schmerzmittelinduzierter Kopfschmerz entstehen.

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Gefahrenzone: Schlaf- und Badezimmer

Glatte Böden, Duschen ohne Haltegriffe, schlechte Beleuchtung, eine Kante am Teppich – und schon ist es passiert. Mehr als die Hälfte aller Stürze ereignen sich im heimischen Schlaf- und Badezimmer. Doch die Stolperfallen sind häufig nur die Auslöser. Rund 90 Prozent aller Stürze in der Generation 65 plus sind das Resultat „innerer Faktoren“. Mit den Jahren lässt nicht nur der Gleichgewichtssinn nach, auch die Reaktionsfähigkeit wird schlechter. Zusätzlich beeinträchtigen altersbedingte Erkrankungen wie Gelenkverschleiß, Diabetes, Herzrhythmusstörungen oder Koordinationsschwierigkeiten die Gangsicherheit. Was viele nicht wissen: Nehmen Patienten bestimmte Medikamente ein oder sind sie dauerhaft auf mehr als vier Präparate angewiesen, erhöht sich das Sturzrisiko zusätzlich. Diese arzneimittelbedingten Risikofaktoren können jedoch durch ein gutes Medikationsmanagement reduziert werden, weiß die Apothekerkammer Niedersachsen.

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