Vielseitige Lösungen für die Großteilfertigung

14.11.2018

Okuma präsentiert neue 4-Achsen-Drehmaschine LU7000 EX

Die neue 2-Sattel-Drehmaschine LU7000 EX von Okuma verfügt über eine Hochleistungsspindel und ermöglicht das Drehen großer Werkstücke. Die Maschine zeichnet sich durch eine hohe Produktivität und exzellente Maßhaltigkeit aus. Mit einer ganzen Reihe von Spezifikationsvarianten lässt sie sich optimal an individuelle Bedürfnisse anpassen und für verschiedenste Anwendungen einsetzen.

Vor allem beim Drehen großer und schwerer Werkstücke mit einem Durchmesser von bis zu 900 mm kann die neue 2-Sattel-Drehmaschine LU7000 EX von Okuma punkten. Mit einem Maschinenbett von zwei Metern Länge lassen sich selbst sehr lange Werkstücke drehen. Auch die Bearbeitung schwer zerspanbarer Werkstoffe ist mit der Drehmaschine möglich. Durch den selbstfahrenden Reitstock ist das Einrichten langer Werkstücke ein Leichtes. Diese Eigenschaften prädestinieren die Maschine für die Fertigung von Teilen für die Öl- und Gasindustrie.

Hohe Zerspanungsleistung

Die LU7000 EX wurde in erster Linie unter dem Gesichtspunkt der Produktivität entwickelt. So verfügt die Maschine über zwei Werkzeugrevolver, die eine simultane Bearbeitung des Werkstücks erlauben. Als erste in ihrer Klasse ist die Drehmaschine mit einem Fräswerkzeugrevolver ausgestattet. Dieser bietet eine axiale Fräskapazität von bis zu 120 cm³/min. Anwender können dabei zwischen verschiedenen Spindeln mit hohem Drehmoment und großer Arbeitsleistung wählen. Insgesamt sind vier Hauptspindeln erhältlich. Diese reichen von einem Spindeldurchmesser von 200 mm bei einer maximalen Spindeldrehzahl von 1.500 min-1 bis hin zu einem Durchmesser von 560 mm bei einer Maximaldrehzahl von 350 min-1.

Fokus auf Fertigungspräzision

Bei der Entwicklung der LU7000 EX wurde ein besonderes Augenmerk auf eine hohe Fertigungspräzision gelegt. Diese wird unter anderem durch eine äußerst steife Konstruktion und das Thermo-Friendly Concept von Okuma erreicht. Die Technologie vermeidet ein unnötiges Erwärmen während des Zerspanungsprozesses, erkennt Temperaturschwankungen und kompensiert diese. So werden Ungenauigkeiten, die aufgrund von thermischen Verformungen auftreten können, effektiv verhindert. Die Intelligent Technology Anwendung Machining Navi T-g zielt zusätzlich auf die Erhöhung der Oberflächengüte ab. Während des Gewindeschneidens werden Spindeldrehzahl und Vorschubgeschwindigkeit angepasst, um Vibrationen zu vermeiden und die Fertigungsqualität von Gewinden signifikant zu erhöhen. Anwender können die LU7000 EX mit Erweiterungen wie etwa einer mitlaufenden Lünette an ihre Anforderungen anpassen.

Okuma Europe GmbH ist die in Deutschland ansässige Vertriebs- und Serviceniederlassung der Okuma Corporation, einem weltweit führenden Unternehmen für numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen (CNC), das 1898 in Nagoya in Japan gegründet wurde. Das Unternehmen ist der einzige Komplettanbieter der Branche: CNC-Maschinen, Antriebe, Motoren, Encoder, Spindel- und CNC-Steuerungen werden von Okuma selbst gefertigt. Die innovative und zuverlässige Technik von Okuma und der umfassende, regional verfügbare Service gewährleisten sichere, kontinuierliche und damit hochrentable Fertigungsprozesse bei den Kunden. Mit einem branchenweit führenden Vertriebsnetz gewährleistet Okuma Qualität, Produktivität und Effizienz und gibt dem Kunden in der anspruchsvollen Fertigungswelt von heute somit echte Wettbewerbsvorteile in die Hand. Weitere Informationen finden Sie unter www.okuma.eu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die leistungsstarke 2-Sattel-Drehmaschine LU7000 EX eignet sich besonders für die Anforderungen der Öl- und Gasindustrie. © Okuma

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Auf der LU7000 EX können Werkstücke mit einem Durchmesser von bis zu 900 mm und 2000 mm Länge bearbeitet werden. © Okuma

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Betreiber können ihren Anforderungen entsprechend verschiedene Spindelvarianten für die LU7000 EX wählen. © Okuma

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In der LU7000 EX ermöglicht ein selbstfahrender Reitstock ein einfaches Einrichten und Spannen der Werkstücke. © Okuma