Wie der Content-Manager die Unternehmenswebsite sichtbar macht

Wie der Content-Manager die Unternehmenswebsite sichtbar macht

Gleichzeitige Besuch von Facebook auf Notebook und Smartphone.

Foto: Unsplash.com_Austin Distel

Insbesondere seit dem Hummingbird-Update  belohnt Google inhaltlich wertvolle Beiträge mit einem höheren Ranking in den Suchergebnissen. Um mit der eigenen Website vorne zu stehen, sollten Marketing-Verantwortliche daher in erster Linie auf guten Content setzen, der über die eigene Website, den Unternehmensblog und nicht zuletzt zahlreiche Social-Media-Kanäle verbreitet wird. Um nicht nur beliebig über das zu schreiben, was einem gerade einfällt, und das Ganze dann willkürlich zu streuen, ist ein strategisch geplantes Content-Management erforderlich. Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie der Content-Manager diesen mehrstufigen Prozess steuert und damit Leads generiert.

Buyer-Persona oder Zielgruppe analysieren

Immer konkurriert der eigene Content mit dem zahlreicher anderer Anbieter. Um sich gegen diesen durchzusetzen, bedarf es einer fundierten Content-Strategie, die wiederum auf der Analyse der Zielgruppe oder Buyer-Persona fußt. Je größer die Kenntnis über den Kunden, desto einfacher ist es, Inhalte für dessen Bedürfnisse, Herausforderungen und Ziele zu entwickeln. Gleichzeitig können auch etwaige Vorbehalte auf Kundenseite möglichst frühzeitig entkräftet werden. Da die Kunden-Bedürfnisse sich während des gesamten Kaufzyklus bzw. Entscheidungsprozesses fortlaufend ändern, sollten die Inhalte dementsprechend immer wieder angepasst und neu ausgerichtet werden.

Quellen erschließen, Formate definieren und Content-Plan festlegen

Inhalte müssen interessant sowie qualitativ hochwertig sein und nicht einfach nur die Marketing-Aussagen des Unternehmens wiedergeben. Ein Content-Manager muss sich also Quellen erschließen, die Inhalte liefern. Diese lassen sich im besten Fall mehrfach verwenden, indem sie für verschiedene Kanäle adaptiert werden. Neben Text sind auch Video-Tutorials oder Podcasts mögliche Formate. Aber aufpassen, dass nicht nur die Firmenbroschüre in Bild oder Ton transportiert wird – das langweilt den User und er schaut oder hört nicht zu Ende. Im Zuge einer gut durchdachten Online-Strategie ist eine gründliche redaktionelle Planung entscheidend. Der Content-Manager legt im Content-Plan die Wege der Kommunikation fest: Wer ist Sender, wer Empfänger? Welche Inhalte sollen verbreitet werden? Wann ist der beste Zeitpunkt? In welchen Kanälen sollen die Beiträge laufen?

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Seeding betreiben und Leads generieren

Auch um den Linkaufbau kümmert sich der Content-Manager, also darum, dass andere relevante Websites auf die eigene verlinken. Durch die gezielte Ansprache von Influencern, Fachbloggern und Betreibern wichtiger Foren wird der eigene Content im Internet gestreut. Bei diesem Vorgehen spricht man auch vom „Seeding“ (von engl. „seed“ – „sähen“). So verbreiten sich die Inhalte weiter und es können auf diesem Wege neue Abonnenten gewonnen werden. Nicht jeder Freund, Fan oder Follower wird aber zum Kunden. Um Leads zu generieren, müssen die über die verschiedenen Kanäle gewonnenen Kontakte im Funnel zunächst evaluiert und gepflegt werden. Damit können konkrete Vertriebskontakte und letztendlich Kunden entstehen.