Inhalte platzieren mit Content Seeding

Inhalte platzieren mit Content Seeding

Mehr Reichweite durch geschickte Verbreitung

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Foto: Unsplash.com_Diggity Marketing

Zu den Grundregeln des Content Marketings gehört, dass die Lektüre Ihrer Texte echten Mehrwert bieten muss. Doch was nützt der spannendste Inhalt, wenn er nicht gelesen wird? Für eine erfolgreiche Verbreitung sollten Sie sich daher mit dem Thema Content Seeding beschäftigen. Erfahren Sie in diesem Beitrag, was sich hinter diesem Begriff genau verbirgt, wie das Seeding funktioniert und wie es hilft, Ihr Marketing voranzubringen.

Was ist Content Seeding?

Content Seeding ist die aktive, von Ihnen gesteuerte und zielgruppengerechte Platzierung Ihrer Inhalte. Vorrangiger Schauplatz sind eigene und fremde Online-Medien wie der unternehmenseigene Content Hub, Ihr Corporate Blog, Fachmedien und -portale sowie die sozialen Netzwerke. Das heißt, es geht um Kombination aus Owned, Earned und Paid Media, die Sie mit Teasern, redaktionellen Beiträgen, Infografiken oder Videos bespielen.

Content mit Nutzen für den Leser

Behalten Sie bei der Content Produktion und beim Seeding stets Ihre Zielgruppen im Auge. Je besser Sie Ihre potenziellen Leser kennen, desto gezielter können Sie sie an den verschiedenen Touchpoints der Buyer Journey abholen. Wer auf genereller Informationssuche ist, interessiert sich zum Beispiel besonders für Blogposts oder Infografiken. Entwickelt sich ein Problembewusstsein, rücken Whitepaper und Case Studies mit konkreten Details und Lösungsansätzen in den Fokus. Im Vordergrund steht der potenzielle Kunde, nicht das Produkt. Wer das Suchinteresse und die Touchpoints seiner Zielgruppe genau trifft, wird also (fast) von selbst gefunden.

Erfahren Sie unserem Blog auch, wie gutes Content Management funktioniert.

Wie funktioniert die Verbreitung?

Ihr eigener Blog und die Website spielen eine große Rolle im Marketing – auch als Anlaufstelle für Backlinks –, erreichen auf sich allein gestellt aber nur einen kleinen Teil Ihrer Zielgruppe. Hinzu kommt ein ganzes Bündel an Strategien und Touchpoints. Ein fast schon selbstverständlicher Weg ist die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Inhalte mit den entsprechenden Keywords Ihrer Leser. Neben SEO können Sie zum Einstieg auch auf SEA (Search Engine Advertising) setzen. In beiden Fällen gilt, dass besonders beliebte Keywords hart umkämpft und im Falle von SEA kostenintensiv sind. Eine gründliche Zielgruppenanalyse hilft, erfolgreich Nischen mit geringer Konkurrenz zu erkennen und zu besetzen.

Gute Kontakte zu Journalisten nutzen

Eine wichtige Rolle, die teilweise dem Content Outreach zugerechnet wird, spielt auch die klassische PR. Fachredakteure sind oft bereit, besonders relevante oder hochwertige Inhalte von Pressemeldungen (Neuigkeitswert) bis Case Studies und Whitepapern (Lösungskompetenz) zu veröffentlichen. Voraussetzung ist ein gutes redaktionelles Netzwerk, das Sie pflegen und stets nur passgenau kontaktieren sollten. Ebenso bieten einschlägige Fachportale eine gute Sichtbarkeit. Setzen Sie auch hier besonders auf eine redaktionelle Ausrichtung ohne übermäßige werbliche Formulierungen, die zum Umfeld passt. Spätestens wenn Sie Backlinks einpflegen, sind diese Veröffentlichungen jedoch nur selten kostenfrei. In beiden Fällen profitieren Sie zusätzlich von der Reputation des Mediums.

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Expertise in sozialen Netzwerken beweisen

Längst hat sich das Potenzial von Facebook & Co. auch im B2B herumgesprochen. Ein besonders authentischer Ansatz mit hohem Verbreitungspotenzial ist Social Selling. Hierbei etablieren Sie eine oder mehrere Personen aus Ihrem Unternehmen als Experten. Diese Experten schreiben stets in ihrem Namen, treten Fachgruppen bei, verlinken zu neuen Artikeln auf dem Corporate Blog und kommentieren diese. Echte Blickfänger sind zudem Infografiken und Videos Ihres Unternehmens, die schnell zitiert werden.

Erfolgreiches Content Seeding bringt viele Vorteile

Wenn Sie Ihr Content Seeding so gewissenhaft wie das Schreiben der Inhalte betreiben, stellen sich nachhaltige Erfolge ein. Dabei erreichen Sie gleich mehrere Ziele, bei denen Sie nochmals Schwerpunkte setzen können. So erhöhen Sie die Reichweite Ihres Contents, verdienen sich Backlinks und Traffic oder steigern die Brand Awareness. Da Sie möglichst viele Plattformen simultan mit Content versorgen, sofern diese zielgruppenrelevant sind, können die Inhalte zudem immer wieder adaptiert und aktualisiert werden. So senken Sie Zeitaufwand und Kosten. Und am Ende steht die Generierung qualifizierter Leads.