Ihr Podcast im B2B-Marketing

Ihr Podcast im B2B-Marketing

Schaubild Reden und Zuhören

Foto: Shutterstock.com_Arcady

Geht direkt ins Ohr

Ob auf dem Weg ins Büro oder um den Tag ausklingen zu lassen – Podcasts werden immer beliebter. Laut Statista hören 33 Prozent der Deutschen mindestens einmal pro Woche einen Podcast. Das sind über doppelt so viele Hörer wie noch 2016. Wir erklären einige Grundlagen für Ihren eigenen Podcast und geben Anregungen, wie Sie auch im B2B-Bereich damit punkten.

Podcasts und Hörgewohnheiten

Während privat gehörte Podcasts oftmals zur Entspannung beitragen, punkten sie in B2B als wertvolle Informationsquelle. Dabei ist wichtig, dass Podcasts in der Regel nebenbei gehört werden. Das ist ein großer Vorteil des Formats im Vergleich zu Videos oder Texten, die ein viel „freieres“ Zeitfenster benötigen. Nehmen Sie im Gegenzug aber keine zu langen Podcasts auf. Eine gute Dauer ist bis zu 20 Minuten. Halten Sie den Inhalt verständlich und geben für eine gute Übersicht immer wieder kleinere Zusammenfassungen. So bleiben Sie auch Hörern im Gedächtnis, die nicht die komplette Aufnahme hören oder mittendrin pausieren.

So gelingt die Aufnahme

Sie brauchen für einen technisch guten Podcast kein professionelles Tonstudio. Es gibt eine große Auswahl an USB-fähigen Podcastmikrofonen. Bei besonders vielen Störgeräuschen wie auf Messen oder Konferenzen können Sie zusätzlich eine Richtfunktion einsetzen. Im Anschluss werden die Aufnahmen am Computer bearbeitet, final geschnitten und auf einen Hoster geladen. Auch hier gibt es zahlreiche kommerzielle Angebote, die simultan die verschiedenen Plattformen wie Spotify oder bespielen. Daneben können Sie den Podcast auf Ihren Corporate Blog oder die Website stellen.

Die richtige Content-Strategie

Entwickeln Sie die Inhalte Ihres Podcasts anhand der Zielgruppen und erstellen Sie einen Redaktionsplan. Vor jeder Aufnahme können Sie zudem Stichworte oder eine Art Drehbuch vorbereiten. Im Vordergrund steht zwar das jeweilige Thema, aber auch Ihr Sprecher sollte begeistern. Wichtig ist ein authentischer Tonfall, der gerne mal etwas lockerer sein darf. Wenn der Podcast veröffentlicht ist, teilen Sie den Link im Newsletter oder in den sozialen Medien. Außerdem können Sie den Inhalt auch als Blogbeitrag adaptieren oder sogar für die Pressearbeit als Whitepaper ausbauen.

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Der Podcast als Marketingtool

Ein Podcast schafft nicht nur Öffentlichkeit. Interviewen Sie beispielsweise Mitarbeiter Ihres Unternehmens, die Sie als Experten aufbauen. Oder laden Sie Kunden ein, die wie in einer Case Study erzählen, wie sie von den Lösungen Ihres Unternehmens profitiert haben. Um Ihren Podcast immer weiter zu verbessern, sollten Sie eine Analysefunktion nutzen. Der Umfang unterscheidet sich je nach Hoster. Neben der allgemeinen Abonnentenzahl hilft die Anzahl der Hörer pro Folge, besonders attraktive Themen zu erkennen und gegebenenfalls in einer weiteren Folge zu vertiefen. Wenn Sie messen, wie viele Hörer sich zum zweiten oder dritten Mal einklinken, erhalten Sie eine gute Einsicht, wie groß Ihre Stammhörerschaft ist.