Wie funktioniert der Google-Algorithmus?

Wie funktioniert der Google-Algorithmus?

Foto: Unsplash.com_lalo Hernandez

Zielgruppen-Analyse durchgeführt? Check. Ausführliche Keyword-Recherche betrieben? Check. Hochwertigen SEO-Content erstellt und online geschaltet? Check. Beitrag bei den Google-Ergebnissen (SERP) auf Seite eins? Nein, kein Check? Dann erfahren Sie, was Sie im Einklang mit dem Algorithmus beim Google-Ranking-Check noch beachten sollten.

Das sind die wichtigsten Faktoren um den Google-Algorithmus

Vorneweg: Es gibt nicht den ‚einen‘ Google-Algorithmus. Die Rankingsysteme des Suchmaschinen-Platzhirschen werden durch über 200 Faktoren bestimmt. Google listet die Ergebnisse zum Beispiel je nach individueller Suchanfrage unterschiedlich. Außerdem gibt es ständig kleinere und größere Google-Algorithmus-Updates. Aktuell verweist das Unternehmen auf fünf greifbare Aspekte, die die Suchalgorithmen beeinflussen:

  • Wortanalyse
  • Abgleich des Suchbegriffs
  • Ranking nützlicher Seiten
  • Die besten Ergebnisse
  • Kontextbezug

Auf der Goldwaage: Die Wortanalyse des Google-Algorithmus

Speziell erstellte Sprachmodelle analysieren die Suchanfrage. Basierend darauf sucht Google im Index nach bestimmten Wörtern und bezieht dabei auch Synonyme ein. Die Algorithmen nehmen zusätzlich Kategorisierungen vor. Sie ermitteln etwa, ob der Nutzer nach einem bestimmten Ort, nach User-Bewertungen, nach Trend- oder tagesaktuellen Themen sucht. Bei akuten Ereignissen gewichtet der Aktualitätsalgorithmus die neuesten Ergebnisse stärker als ältere.

Welche Rolle spielt Aktualität bei der Wortanalyse des Google-Algorithmus?

Aktualität ist ein Wert, der nur in bestimmten Fällen als ausschlaggebender Rankingfaktor zählt. Bei Inhalten, die eher in die Kategorie Dauerbrenner passen, sind laut einer Studie von ahrefs lediglich etwa 22 Prozent auf der ersten SERP (Search Engine Result Page, Ergebnisseite) jünger als ein Jahr. Die Ergebnisse, die den allerersten Platz bei Google belegen, sind durchschnittlich 940 Tage alt. Wenn Sie noch positiver beeinflussen wollen, dass z. B. Ihr SEO-Content-Marketing-Beitrag unter den Top Ten landet, sollten Sie Ihre Wörter weise wählen. Genauer gesagt: Gestalten Sie Ihre Keywords stets möglichst präzise, nutzen Sie Schlagworte aus Nischenbereichen und bilden Sie Long Tail Keywords.

Der Google-Algorithmus gleicht den Suchbegriff ab

Im Einklang damit sollten nicht nur Ihre Keywords, sondern auch Ihre Inhalte genau formuliert sein und eben eindeutig zu den Schlagworten passen. Denn der Algorithmus gleicht jede Suchanfrage mit Webseiten-Inhalten ab. Allem voran beleuchtet er Haupt- und Zwischenüberschriften sowie den Haupttext. Zudem beurteilen KI-basierte Systeme eine Seite anhand gesammelter, anonymisierter Interaktionsdaten. Sie erfassen, inwieweit die Seite tatsächlich detaillierte und qualitätvolle Antworten auf eine Suchanfrage liefert oder ob sie den oder die Suchbegriffe lediglich wiederholt.

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Die Google-Algorithmen ranken beliebte und zweckmäßige Seiten

Rufen andere Nutzer eine bestimmte Seite bei ähnlichen Recherchen auf, belohnen das die Algorithmen von Google. Hinzu kommt, dass sie Notiz nehmen, ob die Seite häufig themenspezifisch verlinkt wird. Um bei beidem möglichst gut abzuschneiden, sollten die Inhalte hochwertig sein und sich auf ein Keyword spezialisieren. Denn die Algorithmen strafen auf Basis der Google-Richtlinien für Webmaster solche Seiten ab, die sich ein gutes Ranking etwa durch Keyword-Wiederholungen oder gekaufte Links erschleichen wollen.

Die besten Ergebnisse sind nutzerfreundlich

Die Google-Algorithmen bevorzugen diejenigen Seiten, die sich durch ein hohes Maß an Nutzerfreundlichkeit auszeichnen. Unter den ersten zehn Suchergebnissen finden sich also meistens Seiten, die schnell laden. Verzögerungsfreier Zugriff sollte gewährleistet sein, egal welchen Browser oder was für ein Gerät die User verwenden oder wie schnell ihre Internetverbindung ist. Darüber hinaus honoriert Google, wenn eine Seite eine wohlüberlegte inhaltliche sowie formale Struktur aufweist.

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Die Google-Algorithmen sehen den persönlichen Kontext

Welche Resultate Google für einen bestimmten Nutzer anzeigt, hängt vom individuellen Rahmen ab. Entscheidend sind hier der persönliche Suchverlauf, die eigenen Sucheinstellungen – z. B. die bevorzugte Sprache – sowie der Standort. Achten Sie entsprechend im SEO-Content-Marketing darauf, die Inhalte ‚lokal‘ anzupassen oder, je nach Zielgruppe, mehr oder weniger international zu gestalten.

 

Über Uta Mathes

Uta Mathes ist Volontärin in den Bereichen B2B- und B2C-PR. Sie ist allzeit bereit, zwischen Journalisten und Institutionen zu jonglieren und schreibt im Blog über diverse Presse- und Content-Spielregeln.