TikTok: Ihre Video-Message in 15 Sekunden

TikTok: Ihre Video-Message in 15 Sekunden

Via Smartphone wird ein überdachter Tunnel gefilmt.

Foto: unsplash.com_Omar Prestwich

Auf TikTok dreht sich alles um Videos, kurze Videos. Nur 15 Sekunden bleiben, um die eigene Botschaft prägnant bei der Zielgruppe zu platzieren. Und diese Zielgruppe ist jung: 66 Prozent der weltweit rund 2 Milliarden Nutzer sind unter 30 Jahre alt, die meisten sind zwischen 16 und 24 Jahre und gehören zur Generation Z. Dass die Plattform trotz oder gerade wegen der jungen User auch für Unternehmen, Marken oder Verbände interessant ist, stellen die Tiktok-Accounts der Tagesschau (rund 750.000 Follower), von zahlreichen Spitzenpolitikern und Ministerien oder der United Nations erfolgreich unter Beweis.

Unternehmen nahbar machen

Über TikTok können Unternehmen, Marken und Verbände nahbarer werden und Persönlichkeit zeigen. Voraussetzung für den erfolgreichen TikTok-Auftritt: eine hohe Authentizität der Videos, gepostet in high density – mindestens zwei bis fünf Videos am Tag –, schafft erst die gewünschte Sichtbarkeit auf der begehrten „For you“-Page. Als „Startseite“ ist die Empfehlungsliste ein wichtiges Instrument, um auf TikTok sichtbar zu werden und die junge Community auf sich aufmerksam zu machen.

Bei allen TikToks immer im Vordergrund: ein hoher Unterhaltungswert oder ein Mehrwert für die Zielgruppe. Kurze Behind-the-Scenes-Videos oder Interviews mit Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern, gerne humorvoll und improvisiert inszeniert, erreichen die jungen User – trockene Markenbotschaften werden den Nerv der Community hingegen nicht treffen. Die sonst sehr effiziente Zweitverwertung von bereits bestehendem Content sollte immer gut durchdacht und nur wohl dosiert seinen Weg auf den TikTok-Account finden.

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Auch wenn die TikTok-Community vor allem unterhalten werden möchte: Die Plattform eignet sich auch für Informationen mit Mehrwert – die Tagesschau hat nicht umsonst eine hohe Followerschaft. In einer Kompetenz sollten sich Unternehmen, Marken und Verbände auf jeden Fall üben: komplexe Themen spannend aufzubereiten und sich an das digitale Zeitalter anzupassen.

Gut gemachte, informative, unterhaltende und humorvolle TikTok-Videos in hoher Posting-Frequenz sind die Basis für viele Likes – nur so schafft man es auf die „For you“-Page und damit zur Zielgruppe. Die Zusammenarbeit mit Influencern und ihrer interaktionsfreudigen Followerschaft kann den eigenen Account außerdem erfolgreich boosten – vor allem dann, wenn die eigenen Dienstleistungen oder Produkte zur jungen Zielgruppe passen. Durch die Zusammenarbeit mit Influencern wird die eigene Reichweite in kurzer Zeit deutlich gesteigert und zahlreiche Likes erreicht. Und Likes sind die begehrte Währung, die die TikTok-Community für gute Videos vergibt – und den eigenen Account letztlich aus der großen Zahl der TikToker herausstechen lässt.

Eine weitere wichtige Komponente sind die bereits von anderen Plattformen bekannten Hashtags. Ähnlich wie Instagram und Twitter bündelt auch TikTok Themen oder Challenges unter Hashtags. Sie können dann über die TikTok-Suchfunktion gefunden werden – und damit auch der eigene Account.

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TikTok oder Nicht-TikTok – das ist hier die Frage

Stehen Unternehmen, Marken oder Verbände vor der Frage, ob sie bei TikTok mitmischen möchten, sollten vorher strategische Fragen und Ziele geklärt werden:

  1. TikTok ist in Deutschland quasi noch in den Kinderschuhen. Wie hoch ist die Bereitschaft, sich auf unbekanntem Terrain zu bewegen und zu experimentieren?
  2. Zahlt ein TikTop-Kanal auf die eigene Social-Media- und Marketing-Strategie ein?
  3. Mit welcher Zielsetzung geht der eigene TokTik-Account an den Start?
  4. Welche Inhalte sollen bei Millennials oder der Generation Z platziert werden?
  5. Mit welchen Ressourcen lassen sich frischer Content und die notwendige ‚high densitity‘ produzieren?